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Die Geschichte des Tarot

Telefonberater Peter: Die Geschichte des Tarot


Die Geschichte des Tarot : Foto: © Fer Gregory / shutterstock / #1069311239
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Die Geschichte des Tarots ist bis heute nicht abschliessend geklärt, denn es gibt diesbezüglich jede Menge Theorien und Mutmassungen. Einige behaupten, das Kartenspiel mit den 78 Karten würde aus dem Alten Ägypten stammen, während andere die Herkunft eher bei den Zigeunern vermuten. Wenn man sich etwas eingehender mit dem Tarot befasst, wird man Spuren aus Europa, Indien, dem Judentum, Arabien und dem alten Griechenland finden. Erste historische Belege in Form einer urkundlichen Erwähnung stammen aus dem 14. Jahrhundert.

Seit vielen Jahrhunderten nutzen Wahrsager die Tarotkarten zur Zukunftsvorhersage. Die Botschaften stammen jedoch nicht von den Karten selbst, sondern aus dem Unterbewusstsein des Fragestellers. Die Geschichte des Tarots ist geheimnisvoll und lässt viele Fragen offen. Ursprünglich stammt die Bezeichnung "Tarot" aus dem Französischen und ist der Begriff für ein Kartenspiel, das im Deutschen "Tarock", im Italienischen "Tarocchi" und im Spätromanischen "Troccas" heisst. 

Italien war Hochburg des Tarots


In Europa tauchten die ersten Spielkarten gegen Ende des 14. Jahrhunderts auf. Das weiss man, da häufiger entsprechende Verbote aus dieser Zeit erwähnt werden. Man geht davon aus, dass sich das Kartenspiel dann rasend schnell auf dem europäischen Kontinent verbreitet hat. Einige italienische Städte wie Mailand oder Bologna sollen damals richtige Tarot-Zentren gewesen sein. Es wird vermutet, dass das Tarot um das Jahr 1300 herum seinen Weg zu uns aus der islamischen Welt gefunden hat. Wahrscheinlich brachten es Kreuzfahrer mit nach Europa. Damals waren es noch 52 Karten, die in vier unterschiedlichen Farben gestaltet waren. Diese sind heute noch als kleine Arkana im Tarot enthalten.

Grosse Entwicklungsschritte im 15. Jahrhundert


Wenn es um die 22 Karten des grossen Arkanas geht, sind die Hinweise bezüglich deren Herkunft eher gering. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gab es bereits zahlreiche Spielkarten, die dem Tarot zumindest sehr ähnlich waren. Sie waren unter dem Namen "Trionfi" im Umlauf, wobei das älteste Spiel aus der Zeit zwischen 1418 und 1425 stammt. Es soll sich um 60 Karten mit der Abbildung von griechischen Gottheiten gehandelt haben. Nach einer weiteren Theorie war das Tarot dann im Jahre 1452 komplett. Während die Karten im 15. Jahrhundert grundsätzlich in schwarz-weiss gehalten waren, gibt es seit dem 16. Jahrhundert farbige Tarotkarten. Bis zum Jahr 1470 entwickelte sich das Tarot dann bis zur heute bekannten Version. Fortan fand auch eine Massenproduktion des Kartenspiels statt, da es nun auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich war. Den richtigen Durchbruch schaffte das Tarot allerdings erst im 18. Jahrhundert, wobei die Popularität im darauffolgenden Jahrhundert dann wieder nachliess. Seit dem 18. Jahrhundert dient das Tarot als auch Instrument für die Wahrsagerei.

Das Tarot von Marseille


Das Tarot von Marseille wurde im 18. Jahrhundert entwickelt und gilt als das Kartenspiel, welches heute noch Verwendung findet. Das älteste noch erhaltene Kartendeck stammt aus dem Jahr 1713 und wurde in Südfrankreich hergestellt. Es umfasst insgesamt 78 Karten, und somit sowohl die kleine als auch die grosse Arkana. Die meisten Wahrsager nutzen auch heute noch dieses Kartendeck. Zur kleinen Arkana gehören 56 Karten, welche die vier Symbole Schwerter, Kelche, Stäbe und Münzen zeigen. Es wird vermutet, dass diese Symbole für die verschiedenen Stände in der Zeit des Mittelalters stehen:

Stäbe für Bauern, Münzen für Kaufleute, Schwerter für den Adel und Kelche für den Klerus. Zur grossen Arkana gehören 22 nummerierte Karten, auf denen Allegorien abgebildet sind. Zudem klärt ein Bildtitel darüber auf, was die jeweilige Karte zu bedeuten hat, lediglich die Karte "der Tod" bildet hier eine Ausnahme. Die Karten des grossen Arkana werden auch als Trumpfkarten bezeichnet. 

Das Tarot im Bereich der Esoterik


Der Geistliche und Freimaurer Antoine Court de Gébelin war massgeblich für den Einzug des Tarots in die Kreise der Esoterik verantwortlich. Im Jahr 1781 veröffentlichte er ein Buch, welches sich mit religiösen Symbolen in der modernen Gesellschaft befasst. Die Symbole auf den Karten des Marseiller Tarots brachte er mit den ägyptischen Gottheiten Thot und Isis in Verbindung. Diese Theorie wird auch heute noch von vielen Anhängern der Esoterik vertreten. Aleister Crowley und Edward Waite, die sich auf dem Gebiet der Esoterik einen Namen gemacht haben, gehörten im 19. Jahrhundert der okkultisch-esoterischen Bewegung "Hermetic Order of the Golden Dawn" an. Diese Gesellschaft entdeckte das Tarot in dieser Zeit für sich und trug zur steigenden Beliebtheit des Tarots als Hilfsmittel zur Zukunftsdeutung bei.


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