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Lenormandkarten

Telefonberater Peter: Lenormandkarten


Lenormandkarten: Foto: © Monika Wisniewska / shutterstock / #1016131168
Foto: © Monika Wisniewska / shutterstock / #1016131168

Für das Kartenlegen werden ganz unterschiedliche Kartendecks verwendet, darunter auch die berühmten Lenormandkarten. Das Kartenlegen, die so genannte Kartomantie, fasziniert die Menschen bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts. Es ist eine moderne Form der Wahrsagung, die auf der ganzen Welt verbreitet ist. Kartenleger können ganz gewöhnliche Spielkarten nutzen, entscheiden sich aber gerne für ein persönliches Kartendeck, das sie am meisten anspricht. Neben den klassischen Tarotkarten sind dies häufig auch Zigeunerkarten, Kipperkarten oder eben die Lenormandkarten.

Karten können gezielt bestimmte Fragen beantworten oder eine allgemeine Prognose für die Zukunft abgeben. Entstanden sind die Lenormandkarten zu Beginn des 19. Jahrhunderts und erfreuen sich auch heutzutage noch grosser Beliebtheit. Ihre Popularität ist nicht nur in der schönen Illustration begründet. Lenormandkarten sind auch für jedermann gut verständlich und lassen sich relativ leicht deuten. Ihren Namen erhielten die Karten vermutlich von der französischen Wahrsagerin Marie-Anne Adélaide Lenormand.

Leben und Wirken der Madame Lenormand

Die berühmte Madame Lenormand wurde 1772 als Tochter von wohlhabenden Eltern in Frankreich geboren. Verstorben ist die Wahrsagerin dann im Jahr 1843 durch einen Ärztepfusch, den sie zeitlebens vorausgesagt hatte. Vier Jahre vor ihrer Geburt kam ihre Schwester zur Welt, die jedoch noch am selben Tag dem Kindstod zum Opfer fiel. Die kleine Lenormand erhielt vier Jahre später dann den gleichen Namen wie einst ihre verstorbene Schwester. Man geht davon aus, dass dieser Umstand massgeblich für ihre enormen hellsichtigen Fähigkeiten verantwortlich war. Die Seele ihrer toten Schwester kam zurück ins Leben und stellte somit eine Verbindung zum Jenseits her.

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren wurde Marie-Anne zur Waisen und wuchs in einem Kloster auf. Schon in dieser Zeit machte das Kind die ersten Voraussagen, so dass sie irgendwann aus der heiligen Stätte verbannt wurde, da sie als Hexe galt. Kurze Zeit später befasste sie sich auch mit dem Kartenlegen, das gerade in Mode gekommen war. Nach einer Unterweisung in Astrologie und einem Aufenthalt in England, machte sich Marie-Anne Lenormand als Wahrsagerin selbstständig. Zur Zeit der Französischen Revolution hatte sie regen Kontakt zu Napoléon, Kaiserin Josephine und vielen namhaften Politikern.

Der Aufbau der Lenormandkarten

Das ursprüngliche Kartendeck umfasst 36 Einzelkarten, welche auch als kleines Lenormanddeck bezeichnet werden. Auch heute wird fast nur dieses Deck für die Wahrsagerei mit Karten verwendet. Nach dem Tod von Madame Lenormand wurden dann die grossen Lenormandkarten veröffentlicht, die aus insgesamt 54 Karten bestehen. Man geht davon aus, dass sie aus den Tarotkarten von Etteilla hervorgegangen sind, die von Marie-Anne Lenormand gerne verwendet wurden.

Das ursprüngliche Deck war im typischen Biedermeierstil gestaltet, ist heute aber in vielen verschiedenen Ausführungen verfügbar. Alle Varianten sind mit einem Zahlenwert und einem symbolischen Motiv versehen. Viele Decks enthalten noch kleine Skatkarten innerhalb der Karten, so dass sie sehr vielseitig einsetzbar sind. Manchmal sind auch kurze Verse oder Hinweise zur Deutung der jeweiligen Karte aufgedruckt.

Tipps für den Umgang mit Lenormandkarten

Anfängern ist zu empfehlen, sich gar nicht lange mit der Theorie zu befassen, sondern gleich mit dem Kartenlegen zu beginnen. Um die Karten zu deuten, sollte man nicht ständig nachschlagen, sondern auch der eigenen Intuition vertrauen und die innere Eingebung trainieren.

Zu Beginn legt man am besten nur eine einzelne Tageskarte aus, später kann man dann auch auf kompliziertere Legesysteme setzen. Im nächsten Schritt können beispielsweise drei Karten ausgelegt werden, wobei eine für die Vergangenheit, eine für die Gegenwart und eine für die Zukunft steht. Bei dieser Variante lernt man auch Kombinationen oder Spiegelungen kennen und kann bereits wichtige Fragen des Alltags klären. Die Königsdisziplin kann dann irgendwann die Auslegung der grossen Tafel sein.

Vor der Auslegung ist ein sorgfältiges Mischen unabdingbar, so dass es nicht ständig zu ähnlichen Auslegungen kommt. Die Fragen, auf die sich die volle Konzentration richtet, müssen so präzise wie möglich formuliert werden. Um etwas Übung im Umgang mit den Lenormandkarten zu bekommen, sollte man täglich eine Legung vornehmen. Es ist nicht sinnvoll, die gleichen Themen immer und immer wieder zu behandeln. Manchmal findet man auch keine klaren Antworten, dann ist es vielleicht einfach noch nicht an der Zeit. Für das Kartenlegen zieht man sich idealerweise an einen ruhigen Ort zurück, an dem man vor Störungen und Ablenkungen möglichst sicher ist.


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